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Mit Brennholz oder Feuerholz wird Holz bezeichnet, das zum Heizen, bzw. zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt wird. Zentral für den Wert von Brennholz ist der Heizwert. Weitere relevante Eigenschaften können die Brenndauer sowie die Optik und der Geruch beim Verbrennen sein.

Da Holz ein Naturprodukt ist, unterliegt sein Aufbau und seine Zusammensetzung Schwankungen. Das kann sich auch auf den Heizwert  pro Masse (z. B. in kWh/kg) oder pro Volumen (z. B. in kWh/Kubikdezimeter) auswirken.

Beim Heizwert je Masseneinheit (kWh/kg oder MWh/t) spielt die unterschiedliche Dichte der Holzarten keine Rolle. Wichtig ist jedoch der Wasseranteil, er wird angegeben als Wassergehalt  w% (Wassermasse bezogen auf Gesamtmasse) oder als Holzfeuchte  u% (Wassermasse bezogen auf Trockenmasse). Ein Wassergehalt von z. B. 50 % entspricht einer Holzfeuchte von 100 %.

Der Heizwert von feuchtem Holz ergibt sich aus dem Heizwert der in ihm enthaltenen Trockenmasse, von welchem die Energie abgezogen werden muss, die zum Verdampfen des Wasseranteils benötigt wird. Diese beträgt 0,63 Kilowattstunden je kg Wasser.

Absolut trockenes Laubholz hat einen Heizwert von ca. 5 kWh/kg. Der Heizwert von Nadelholz liegt mit 5,2 kWh/kg aufgrund der anderen chemischen Zusammensetzung des Holzes etwas höher.
 
 
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